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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Bildschirmarbeit? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Betriebsrat

    Was hat der Betriebsrat bei der Bildschirmarbeit zu sagen?

    Es ist die Pflicht des Betriebsrates zu überwachen, ob der Arbeitgeber seine gesetzlichen Pflichten laut ArbStättV einhält (§ 80 BetrVG). Auch hat er bei der Einrichtung der Bildschirmarbeitsplätze ein Mitbestimmungsrecht (§ 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG) und sollte dementsprechend darauf achten, dass alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten greifen. Ebenso kann der BR Mischarbeit, Pausen oder regelmäßige Gesundheitsuntersuchungen festlegen.

  • Telearbeitsplätze

    Wie verhält sich das Ganze bei Telearbeit und mobiler Arbeit?

    Telearbeitsplätze ? also vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten ? sind von den genannten Regelungen natürlich nicht ausgenommen. Die Gefährdungsbeurteilung erfolgt hier einmal beim Einrichten des Arbeitsplatzes. Werden Mobilgeräte am betrieblichen Arbeitsplatz oder bei Telearbeit eingesetzt, gilt der Anhang 6.4. der Arbeitsstättenverordnung. Er enthält die für mobile Endgeräte wichtigsten ergonomischen Vorgaben. Arbeitet man von unterwegs oder von zu Hause gelten die allgemeinen Gefahrschutzvorschriften, wie etwa die Betriebssicherheitsverordnung.

  • Bildschirmpausen

    Müssen Arbeitgeber für Bildschirmpausen sorgen?

    Ja! Was kaum jemand weiß, Arbeitgeber müssen für andere Tätigkeiten ? sogenannte Mischarbeit sorgen. Denn auch das gehört zu einer gesunden Arbeitsorganisation. Es wird empfohlen, dass nach 50 Minuten Arbeit am Computer eine Erholungszeit von 5 bis 10 Minuten folgt. Das Ganze soll einseitige Belastungen bei der Bildschirmarbeit verringern und Fehlbelastungen vorbeugen.

  • Arbeitgeber

    Welche Verpflichtungen haben Arbeitgeber?

    Zusätzlich zu den Regeln der ArbStättV müssen Arbeitgeber eine Angebotsvorsorge anbieten (§ 5 ArbMedVV). Sie enthält zum Beispiel das Angebot auf eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens. Auch müssen Arbeitgeber in der Regel die Kosten für eine Bildschirmbrille übernehmen, wenn der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin dauerhaft am Bildschirm arbeitet und durch ein augenärztliches Attest bescheinigt wird, dass er/sie diese aus gesundheitlichen Gründen benötigt.

  • Regeln

    Gibt es Regeln für die Arbeit am Bildschirm?

    Ja! Das Regelwerk des Arbeitsschutzes soll die Gefährdungen durch Computer-Arbeit minimieren. Die seit 3.12.2016 gültige Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) listet im Anhang 6.1 die wichtigsten ergonomischen und sicherheitstechnischen Anforderungen für Bildschirmarbeiten auf. Die Arbeitsplätze müssen so eingerichtet sein, dass von ihnen keine Gesundheitsgefahren ausgehen. Beispielsweise müssen Monitore flimmerfrei sein, die Qualität der Bildschirme sollte neuesten technischen Standards entsprechen und die Aufstellung der Bildschirme zu den Lichtquellen so erfolgen, dass Reflexionen auf den Displays vermieden werden.

  • Repetitive Strain Injury

    Was ist das RSI-Syndrom?

    Das RSI-Syndrom ist ein Sammelbegriff für Beschwerden im Hand-Arm-Schulterbereich. Bildschirmarbeit ist hierfür häufig der Auslöser. RSI bedeutet ?Repetitive Strain Injury? - auf Deutsch = Verletzungen durch wiederholte Belastungen.

  • Büro-Auge

    Was ist das ?Office Eye Syndrom??

    Das sogenannte ?Office Eye Syndrom? oder ?Gamer Eye? bezeichnet trockene Augen, die durch Bildschirmarbeit entstanden sind. Es kann zu ernsten Erkrankungen der Augenoberfläche führen.

  • Grund

    Was ist so anstrengend an der Bildschirmarbeit?

    Die ganztägige Arbeit am Bildschirm bedeutet Stress für die Augen. Das Resultat sind zunächst gereizte, müde oder trockene Augen. Das wiederum kann langfristig die Augen schwerwiegend schädigen und in Folge dessen das Sehvermögen einschränken. Neben den Augen können durch eine falsche Körperhaltung auch der Rücken oder Nacken betroffen sein. Außerdem kann es zu Kopfschmerzen oder gar psychischen Beschwerden kommen.